Wir sind ja alle Wildhunde irgendwo!
Diese These steht so unabstreitbar im Raum wie eine russische Ringerin mit Haaren auf der Brust. Der Garten als unser Revier will dem freien und modernen Hund von heute die ehemaligen großzügig bemessenen Ländereien darbieten, welche unsereins vor geraumer Zeit einmal zu durchstreifen pflegte. In diesem unserem Territorium aber, kommt der domestizierter Wildhund zu kurz. Man kommt sich als Hund vor wie ein Riese der mit dem kleinen Zeh versucht auf einer Erbse zu balancieren - so klein ist die einem zugestandene Welt und die Nase wittert stets die grenzenlose Freiheit der umliegenden Rosenbüsche die bepinkelt werden könnten.
Der Ansatz der dem geneigten Vierbeiner heute präsentiert wird, dürfte nicht nur eben diesem gefallen, sondern auch Frau Fisch… oder wie auch immer eure neugierige Nachbarin auch heißen mag. Ein Charakterzug der wohl meist sein Heim findet in den Wesen, welche sich zeitlebens mit einem erhöhten Östrogenhaushalt rumschlagen müssen. Aber das nur am Rande, den eigentlich geht es ja um den Hund. Den Hund an sich mit seinem Bestreben nach Freiheit, welches immer wieder vom Mensch gegeisselt wird, leinenhaft ist seine Herrschaft und wie Hohn wirkt nun diese seine Erfindung. Scheißegal sage ich, denn ich will sie trotzdem. Abruptes Ende des schnößeligen Schreibens, hier isse:
